21 Februar 2021

Daniel Yule F├╝nfter, Sebastian Foss-Solevaag Weltmeister

Daniel Yule wird im WM-Slalom in Cortina d’Ampezzo als bester Schweizer F├╝nfter. Den Titel sichert sich der Norweger Sebastian Foss-Solevaag.

Yule schaffte als F├╝nfter eine Klassierung, die er in den bisherigen Weltcup-Slaloms dieser Saison noch nicht erreicht hatte. Zweimal war der Walliser in einem f├╝r ihn schwierigen Winter Siebenter geworden. Im zweiten Durchgang machte er vier Pl├Ątze gut.

Ramon Zenh├Ąusern, dem vom Schweizer Quartett die gr├Âssten Chancen auf einen Spitzenplatz einger├Ąumt worden waren, war schon im ersten Lauf aus der Entscheidung gefallen. Im Schlussklassement blieb ihm der 11. Platz.

Der Zwei-Meter-Mann hatte lediglich im 21. Rang gelegen, was einen markanten Vorstoss praktisch unm├Âglich machte. Wegen den hohen Temperaturen und der bef├╝rchteten Verschlechterung der Pistenverh├Ąltnisse starteten im zweiten Lauf nicht wie gewohnt die ersten 30, sondern nur die ersten 15 in umgekehrter Reihenfolge. Lo├»c Meillard und Luca Aerni waren schon im ersten Durchgang ausgeschieden.

Foss-Solevaag siegte im letzten Rennen dieser Weltmeisterschaften vor dem nach dem ersten Lauf f├╝hrenden ├ľsterreicher Adrian Pertl und seinem Landsmann Henrik Kristoffersen, der sich seine erste WM-Medaille im Slalom sicherte. Foss-Solevaag gewann als erster Norweger WM-Gold im Slalom seit 24 Jahren und dem Sieg von Tom Stiansen in Sestriere.

Der zweitplatzierte Pertl, der im ersten Lauf Bestzeit gefahren war, sprang f├╝r seine h├Âher kotierten Teamkollegen in die Bresche. Marco Schwarz, der konstanteste Slalom-Fahrer in diesem Winter, und Manuel Feller schieden im zweiten Lauf aus. Michael Matt kam nicht ├╝ber den 9. Rang hinaus.

Pertl war erst im letzten Moment auf den WM-Zug aufgesprungen. Der K├Ąrntner erhielt dank dem 4. Platz im letzten Weltcup-Slalom in Chamonix den Vorzug gegen├╝ber Fabio Gstrein.

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