28 April 2021

Coronapandemie beflĂĽgelt die Landflucht

Die Hälfte der Schweizer:innen träumt von einem Einfamilienhaus im GrĂĽnen. Das zeigt die Wohnraumstudie 2021 von Moneypark. Das hat mit der Coronapandemie zu tun – im Vorjahr waren es noch 40 Prozent. Das spĂĽrt man auch im Berner Oberland. Hans Simon von der Immobilienvermittlungsagentur Remax hat heuer mehr zu tun als sonst. Die Nachfrage nach Einfamilienhäusern sei deutlich angestiegen, sagt er gegenĂĽber Radio BeO. Er verkaufe im Moment auch Häuser, die normalerweise schwer an die Leute zu bringen seien, etwa in abegelegenen Orten im Oberland. Zwar sei die Landflucht im Mittelland sicher stärker ausgeprägt – einerseits, weil die Zentren näher und die ländlichen Regionen besser erschlossen sind, andererseits weil Wohneigentum in der Tourismusregion Oberland teuerer sei. Das zeige sich besonders auf dem Bödeli oder am rechten Thunerseeufer, aber auch im Lauterbrunnental seien die Preise gestiegen. Preiswertere Objekte fänden sich aber auch, beispielsweise eingags Simmental, so Simon weiter.

(text:cs/bild:unsplash)

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