31 Januar 2021

Bundesamt für Gesundheit passt Impfplan wegen Lieferengpässen an

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) geht davon aus, dass im Februar insgesamt 650’000 Impfdosen der Unternehmen Pfizer/Biontech und Moderna zur Verfügung stehen. Ursprünglich waren 1,3 Millionen Impfungen vorgesehen gewesen. Gemäss einer Umfrage wollen sich immer mehr Menschen impfen lassen.

Wegen Lieferengpässen der Hersteller musste der Fahrplan für die geplante Immunisierungsaktion nach unten korrigiert werden. Über die Anpassung berichtete die „NZZ am Sonntag“.

„Diese kleine Verzögerung des Impfplans dürfte keine bedeutenden Konsequenzen haben“, teilte das BAG am Sonntag der Nachrichtenagentur Keystone-SDA auf Anfrage mit. Die im Februar nicht gelieferten Impfdosen dürften im März kompensiert werden.

Für die Impfplanung verantwortlich sind laut BAG die Kantone, und mehrere haben Anpassungen vorgenommen. Schaffhausen zum Beispiel kann wegen ausbleibender Lieferungen ab der zweiten Februarwoche keine Erstimpfungen mehr durchführen und musste nach Angaben des Gesundheitsamtes vom Sonntag rund 500 Termine absagen.

Nidwalden dagegen kann die zweiten Impfungen gegen Covid-19 nach Plan vornehmen, nachdem es die nötigen Dosen aus einem anderen Kanton erhalten hat. Nidwalden fehlten mehrere hundert Dosen des Impfstoffs von Pfizer/Biontech. Von welchem Kanton die Hilfe kam, wurde nicht bekannt.

(SDA)

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