6 Dezember 2021

Britische Regierung will Kampf gegen Drogen versch├Ąrfen

Mit einer breit angelegten Kampagne und h├Ąrteren Strafen will die britische Regierung den Kampf gegen Drogen verst├Ąrken. Dabei werden auch die Konsumenten ins Visier genommen.

M├Âglich seien etwa der Entzug des Passes oder des F├╝hrerscheins sowie n├Ąchtliche Ausgangssperren und Reiseverbote wie bei Hooligans, k├╝ndigte Premierminister Boris Johnson in der Zeitung „Sun“ an.

Zu den Massnahmen geh├Ârt, k├╝nftig bei Festnahmen direkt Drogentests zu machen und Drogennutzer sofort in den Entzug zu schicken, wie die Regierung am Montag ank├╝ndigte.

Nach Angaben des britischen Innenministeriums gibt es im gr├Âssten Landesteil England etwa 300’000 Menschen, die abh├Ąngig von Heroin oder Crack sind. Diese seien f├╝r die H├Ąlfte der Beschaffungskriminalit├Ąt verantwortlich.

Drogen seien zudem der Grund f├╝r etwa die H├Ąlfte der T├Âtungsdelikte. Die Kosten f├╝r die Gesellschaft wurden auf fast 20 Milliarden Pfund (24,4 Milliarden Franken) im Jahr beziffert. „Drogen sind eine Geissel unserer Gesellschaft und sch├╝ren die Gewalt auf unseren Strassen, die Gemeinden landesweit ertragen m├╝ssen“, sagte Johnson.

(text:sda/bild:unsplash)