15 Februar 2021

Boris Johnson will kein ZurĂŒck mehr nach Weg aus dem Lockdown

Der britische Premier Boris Johnson will beim Lockern des aktuell geltenden Corona-Lockdowns Kehrtwenden unbedingt vermeiden. Die Lockerungen sollten „vorsichtig, aber irreversibel“ erfolgen, sagte Johnson am Montag zu Journalisten in London.

Nach etlichen Kehrtwenden und einem mehrfachen Hin und Her zwischen hĂ€rteren und weicheren Massnahmen ist die britische Regierung ĂŒberzeugt, dass der aktuelle Lockdown der letzte sein soll.

Aus Furcht vor der schnellen Ausbreitung gefĂ€hrlicher Corona-Varianten wollen der Premier und seine Minister daher auf schrittweise Lockerungen in grösseren AbstĂ€nden setzen. Johnson macht allerdings nur fĂŒr England die Regeln – in Schottland, Wales und Nordirland sind die Regionalregierungen verantwortlich.

Medienberichten zufolge sollen am 8. MĂ€rz die ersten SchĂŒlerinnen und SchĂŒler in England wieder vor Ort unterrichtet werden. Die folgenden Schritte könnten etwa erlaubte Outdoor-AktivitĂ€ten sein, bevor danach der Einzelhandel und noch spĂ€ter die Gastronomie geöffnet werden könnten.

AbhÀngig ist dies jedoch auch von wissenschaftlichen Auswertungen dazu, inwieweit sich der Impffortschritt bereits auf die Infektionslage auswirkt. In Grossbritannien haben bereits mehr als 15 Millionen Menschen eine erste Corona-Impfung erhalten.

(SDA/Bild: Unsplash)