18 Juni 2022

Boris Johnson: N├Ąchster ESC sollte in der Ukraine stattfinden

Der britische Premierminister Boris Johnson hat sich f├╝r eine Austragung des n├Ąchsten Eurovision Song Contest (ESC) in der Ukraine ausgesprochen. „Tatsache ist, dass sie ihn gewonnen haben, und sie verdienen es, ihn zu haben“, sagte Johnson in einem Interview am Samstag.

Er selbst habe sich bei einem kurzfristigen Besuch am Freitag in Kiew davon ├╝berzeugt, dass die Stadt schon sehr viel belebter sei als noch vor einigen Wochen, sagte der konservative Politiker. „Kiew oder eine andere sichere ukrainische Stadt w├Ąre ein fantastischer Austragungsort“, so Johnson und f├╝gte hinzu: „Es ist noch ein Jahr bis dahin, ein Jahr! Das wird okay sein.“

Mitte Mai hatte die ukrainische Gruppe Kalush Orchestra mit dem Lied „Stefania“ in Turin den 66. ESC gewonnen. Doch wegen Sicherheitsbedenken im Zusammenhang mit dem seit fast vier Monaten andauernden russischen Krieg gegen die Ukraine hatte die Europ├Ąische Rundfunkunion (EBU) am Freitag verk├╝ndet, Gespr├Ąche mit der BBC in Grossbritannien ├╝ber die Austragung zu beginnen. Der Brite Sam Ryder hatte in Turin den zweiten Platz belegt.

(text:sda/bild:unsplash)