12 Juli 2021

BLS macht Druck auf Bund

Die BLS, das Berner Verkehrsunternehmen, ist nicht zufrieden, wie der Bundesrat die Fernverkehrskonzession vergeben hat. Sie macht damit in diesem Fernverkehrspoker schon jetzt Druck. Der Bundesrat hat n├Ąmlich entschieden, dass, wie bis anhin, die SBB die gesamte Fernverkehrskonzession besitzt. Das bedeutet, dass quasi alle Bahnlinien der SBB unterstellt sind und sie diese verwaltet. Sie kann und soll aber anderen Bahnunternehmen, wie eben der BLS, ebenfalls einzelne Strecken vergeben.

Die BLS sei, laut einem Sprecher, zwar froh, dass dies weiterhin so bleibe. Doch sie sehe Potenzial in dieser Thematik. Sie sei der Meinung, dass die Passagiere durch einen „fairen“ Konkurrenzkampf profitieren w├╝rden. Wenn jedes Bahnunternehmen f├╝r seine Strecken richtig k├Ąmpfen m├╝sste.

Das Bundesamt f├╝r Berkehr hat aber versichert, dass auch in Zukunft immer Platz f├╝r andere Bahnen da sein werde – auch wenn unter der Konzession der SBB.

(text:ye/bild:bls.ch)