10 Januar 2022

Bitcoin Talfahrt hĂ€lt an – Tiefster Stand seit Monaten

Der Bitcoin ist am Montag auf den tiefsten Stand seit Monaten gefallen. Am Montag sackte die KryptowĂ€hrung unter die Marke von 40’000 US-Dollar. Zuletzt sorgten unter anderem Zinssorgen und die Unruhen in Kasachstan fĂŒr Unsicherheiten unter Krypto-Investoren.

Die NervositĂ€t an den AktienmĂ€rkten scheint sich immer mehr auch auf den Handel mit KryptowĂ€hrungen durchzuschlagen. Steigende Zinssorgen aufgrund einer straffer als erwarteten Geldpolitik treiben die Anleger laut Marktbeobachtern aus Risikoanlagen wie Bitcoin und Co. Das Tagestief auf dem europĂ€ischen Handelsplatz Bitstamp lag zur Berichtszeit bei 39’558 Dollar.

Im Nachgang des Ausverkaufs konnte sich die KryptowĂ€hrung wieder etwas fangen und notiert zur Berichtszeit bei rund 40’800 Dollar. Im Verlauf der letzten Woche hatte die bekannteste KryptowĂ€hrung schon ĂŒber 14 Prozent verloren. Das bisherige Bitcoin-Allzeithoch bei gut 69’000 US-Dollar von Mitte November 2021 rĂŒckt damit in immer weitere Ferne.

In den letzten Wochen und Monaten hat sich immer wieder gezeigt, dass der KryptowĂ€hrungsmarkt – entgegen den Hoffnungen vieler Investoren – keine UnabhĂ€ngigkeit zu den AktienmĂ€rkten zeigt. Vor allem die Sorge um eine straffere Zinspolitik gilt unter Marktbeobachtern als wichtiger Grund fĂŒr den Ausverkauf an den KryptowĂ€hrungsmĂ€rkten.

Einen weiteren Faktor sehen Experten in den Unruhen in Kasachstan. Das Land gilt als grosser Spieler im Mining-GeschĂ€ft. Das energieintensive „SchĂŒrfen“ neuer Bitcoins hat gemĂ€ss Branchenkennern unter den EinschrĂ€nkungen des Internets wĂ€hrend den Unruhen im zentralasiatischen Staat gelitten.

(text&bild:sda)