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Berner Oberland: Spitäler verschieben Eingriffe

Unter erschwerten Bedingungen konnte dank grossem Engagement, unermüdlichem Einsatz und hoher Flexibilität aller Mitarbeitenden der Spital STS AG und der Spitäler fmi AG jederzeit die medizinische und pflegerische Versorgung auf hohem Niveau sichergestellt werden. Nun stehen herausfordernde Wochen an und beide Spitalgruppen sind gezwungen, einschneidende Massnahmen zu treffen, die für die Bewältigung der Situation notwendig sind und es zu keiner Überlastung einzelner Bereiche (vor allem auf den Intensivstationen) kommt. Daher müssen die Spital STS AG und die Spitäler fmi AG erneut planbare Eingriffe verschieben. Dringliche Notfall-Operationen rund um die Uhr sowie die Aufnahme von verunfallten oder schwererkrankten Patienten sind weiterhin sichergestellt.

Obwohl bereits frühzeitig elektive Operationen reduziert wurden, sehen sich die beiden Spitalgruppen aufgrund der gegenwärtigen Belastung, der zunehmenden Anzahl intensivpflichtiger Patientinnen und Patienten sowie der Bewältigung der zusätzlichen Aufgaben aufgrund der Pandemie, insbesondere der Betrieb von Testzentren und der Aufbau von Impfzentren, erneut gezwungen, nicht dringliche elektive Operationen (sogenannte Wahleingriffe) zu verschieben. Weiterhin bleiben Operationssäle für dringliche sowie Notfall-Operationen im Betrieb. Mit diesem Entscheid kann intern Personal auf diejenigen Abteilungen verschoben werden, die besonders stark von der Coronavirus-Pandemie betroffen sind (Intensivstationen, COVID-19-Stationen, Notfallzentren). Zudem stellen die beiden Oberländer Spitalgruppen mit dieser Massnahme sicher, dass während dieser herausfordernden Zeit die Aufnahme von verunfallten oder schwererkrankten Patienten gewährleistet ist.

Als Folge davon werden medizinisch notwendige Eingriffe verschoben. Auch orthopädische Eingriffe (z.B. künstliches Hüftgelenkt), die vor ein paar Wochen bereits abgesagt wurden, werden erneut verschoben. Davon betroffene Patienten befinden sich zwar nicht in lebensbedrohlichen Situationen, haben aber trotzdem Schmerzen. Hinzu kommt die Unsicherheit darüber, wann ein Eingriff vorgenommen werden kann. Für die Betroffenen und ihre Angehörigen ist diese Situation sehr belastend. Die CEOs und die Chef-ärzte der beiden Oberländer Spitalgruppen hoffen, dass sich die Situation rasch verbessert und die wichtigen Operationen und Interventionen mög-lichst bald vorgenommen werden können. Die Dringlichkeit eines verscho-benen Eingriffes wird laufend überprüft und die Patienten können und sollen sich jederzeit, wenn Probleme auftreten, in den Spitälern melden.

Die beiden Oberländer Spitalgruppen weisen zudem darauf hin, dass bei einer Verschlimmerung der COVID-19-Situation über die Festtage und vielen zusätzlichen Wintersportunfällen die Gefahr droht, dass alle Betten belegt sind und Patienten nach Stabilisierung schlimmstenfalls in andere Spitäler überwiesen werden müssten.(Quelle: Spital STS/Sptäler fmi)