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Berner Oberland: Kaverne soll Lötschberg-Basistunnel vor Wassereinbrüchen sichern

Nach mehreren Wassereinbrüchen an einer Stelle des Lötschberg-Basistunnels will die Tunnelbetreiberin BLS Wasser und Schlamm in einer neuen Kaverne fassen und aus dem Tunnel leiten. Das Bahnunternehmen hofft, bereits im Herbst mit dem Bau beginnen zu können. Die BLS rechnet mit einer Bauzeit von mehreren Monaten und Kosten in siebenstelliger oder niedriger achtstelliger Höhe, wie Stefan Irngartinger, Projektleiter Alptransit der BLS am Dienstag vor den Medien sagte. Die Oströhre des Basistunnels muss während der Bauzeit gesperrt werden. Das bedeutet, dass der Bahnbetrieb mehrere Monate im Einspurbetrieb durch die Weströhre geführt wird. Die stündlichen Personenzüge zwischen dem Wallis und Bern will die BLS aufrechterhalten. Wie bereits vermutet, trat der Schaden im Bereich eines unverschlossenen Erkundungsbohrlochs auf. Durch natürliche Ereignisse hatten sich der Wasserfluss in einem Karstsystem über dem Tunnel verändert.