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Berner Oberland: Auch hier sind britische Gäste in Quarantäne

Vor einigen Tagen wurde im Vereinigten Königreich und in Südafrika eine neue, hochansteckende Variante des Coronavirus entdeckt. Aus diesem Grund müssen eingereiste Gäste aus diesen Ländern ab dem 14. Dezember rückwirkend in Quarantäne. Laut Gundekar Giebel von der Gesundheitsdirektion des Kantons Bern, wurden die betroffenen Personen via dem Contact Tracing des Kantons, wie auch durch die Gemeinden informiert – man sei auch auf die lokalen Behörden angewiesen, betroffene Touristen aufzuspüren. Die Organisation der Quarantäne liegt in der Verantwortung der Gemeinden, sagt Giebel weiter. Denn: Wintersportorte mussten in ihren Schutzkonzepten eine Quarantäne vorsehen, um die Bewilligung zum Betrieb der Skigebiete zu erhalten.

Die Tourismusorganisationen und Gemeinden im Berner Oberland haben versucht, die betroffenen Gäste zu kontaktieren und sie auf die Quarantänepflicht hinzuweisen. Gäste in Hotels bekommen in Grindelwald laut Gemeindepräsident Beat Bucher das Essen vor die Zimmertüre geliefert.

Es gibt aber auch viele Briten, die eine Ferienwohnung gemietet haben oder sogar im Besitz einer Zweitwohnung im Berner Oberland sind. Letztere seien im Ort selber gut vernetzt und hätten somit genug Hilfe beim Einkaufen, sagt Samuel Bichsel der Leiter von Mürren Tourismus.

Auch Flurin Riedi der Leiter von Gstaad – Saanenland Tourismus beschtätigt, dass die Quarantäneplficht für die britischen Gäste für sie keine grosse Sache sei und sie sich gut organisiert hätten. Er betont aber, dass das Ausbleiben der britischen Gäste in diesem Winter Spuren hinterlassen werde, da der Englische Markt doch ein sehr wichtiger für ihre Region sei.