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Bern: Rund hundert Verzeigungen an Kundgebung

Zahlreiche Personen haben sich am Samstag in Bern zu unbewilligten Kundgebungen besammelt. Da viele von ihnen keine Schutzmassnahmen umgesetzt hatten, wurde rund hundert Teilnehmenden eine Anzeige in Aussicht gestellt.

Am Samstag, 19. Dezember 2020, stand die Kantonspolizei Bern anlässlich mehrerer unbewilligter Kundgebungen im Einsatz. So wurden sowohl auf dem Bundesplatz als auch in der Spitalgasse Personengruppen kontrolliert und weggewiesen. Sie hatten gegen die Vorgaben verstossen und Schutzmassnahmen gegen das Coronavirus nicht eingehalten.

Im Laufe des Nachmittages besammelten sich immer mehr Menschen auf dem Bundesplatz. Auch hier wurden Personen vor Ort kontrolliert und weggewiesen; drei Personen mussten aufgrund ihres Verhaltens in Räumlichkeiten der Polizei gebracht werden. Sie werden unter anderem wegen Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte verzeigt.

Nachdem die grösser gewordene Menge zweisprachig aufgefordert wurde, die Kundgebung aufzulösen, bildeten die Teilnehmenden eine Kette. Als die Polizistinnen und Polizisten vorrückten, um weitere Personenkontrollen vorzunehmen, bildete sich ein Umzug, welcher sich in Richtung Bahnhofplatz und danach zurück in die Innenstadt bewegte. Im Ryffligässli wurde der Umzug schliesslich gestoppt. Die Teilnehmenden wurden danach einzeln aus der Gruppe geführt, kontrolliert und weggewiesen. Aufgrund ihres Verhaltens mussten auch hier zwei Personen auf eine Polizeiwache gebracht werden. Rund hundert Personen müssen mit einer Anzeige rechnen, da sie keine Schutzmassnahmen umgesetzt hatten. (pkb.)