16 Dezember 2021

Berlinale will Isabelle Huppert fĂŒrs Lebenswerk ehren

Die französische Schauspielerin Isabelle Huppert (68) soll den Goldenen EhrenbÀren der Berlinale bekommen. Sie sei eine der weltweit vielseitigsten Charakterdarstellerinnen, teilte die Festivalleitung am Donnerstag in Berlin mit.

Huppert sei eine unnachahmliche KĂŒnstlerin, „die nicht zögert, Risiken einzugehen oder sich dem Mainstream entgegenzustellen“.

Die Berlinale gehört neben Cannes und Venedig zu den grossen Filmfestivals. Die Filmfestspiele haben schon etliche Filmschaffende fĂŒr ihr Lebenswerk ausgezeichnet, zuletzt etwa die Schauspielerinnen Helen Mirren und Charlotte Rampling. Die nĂ€chste Berlinale ist fĂŒr Februar 2022 geplant.

Dort soll auch Hupperts neuer Film „À propos de Joan“ gezeigt werden, in dem auch Schauspieler Lars Eidinger mitspielt. Die Filmfestspiele wollen zudem einige Ă€ltere Filme mit Huppert zeigen, beispielsweise „8 Frauen“ von François Ozon, „Alles was kommt“ von Mia Hansen-LĂžve und Paul Verhoevens Thriller „Elle“.

Die Filmfestspiele wĂŒrdigten Hupperts Film- und Theaterkarriere. Sie habe bereits als 14-JĂ€hrige Schauspielunterricht genommen. Renommierte Filmemacher wie Jean-Luc Godard und Bertrand Tavernier seien frĂŒh auf sie aufmerksam geworden. Sie habe mit Regisseuren wie Claude Chabrol und dem Österreicher Michael Haneke gearbeitet.

Die Preisverleihung soll beim Festival im Februar stattfinden. Die Festivalleitung hatte zuletzt immer wieder betont, trotz Pandemie an einem PrĂ€senzfestival festhalten zu wollen. Gelten soll dann mindestens 2G – Zutritt hĂ€tten also nur Menschen, die bereits gegen das Coronavirus geimpft oder von einer Infektion genesen sind.

(text:sda/bild:unsplash)