29 Mai 2021

Nebel verhindert Bergung von abgest├╝rztem Kampfjet

Die Bergung des abgest├╝rzten Tiger-Kampfjets ist am Samstag unterbrochen worden. Aufziehender Nebel verhinderte den Abtransport des Rumpfteils vom Absturzort auf der Melchsee-Frutt OW.

Die kleineren Teile, die mit Superpumas der Armee zur St├Âckalp geflogen und dann per Lastwagen zum Flugplatz Buochs NW transportiert wurden, seien dort eingetroffen, sagte Armeesprecher Daniel Reist auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Der Kamov-Helikopter von Heliswiss, der den Rumpf des zuvor zertrennten Flugzeugs direkt nach Buochs h├Ątte fliegen sollen, musste hingegen wegen Nebels unverrichteter Dinge wieder abziehen. Reist best├Ątigte eine Meldung von CH Media-Zeitungen.

Es w├Ąre alles bereit gewesen f├╝r den Abtransport des gr├Âssten Wrackteils. Nun soll die Bergung am Montag fortgesetzt werden. Wegen Lawinengefahr im Absturzgebiet m├╝ssen die Einsatzkr├Ąfte ihre Arbeit ab 14 Uhr einstellen.

Das abgest├╝rzte Flugzeug war in drei Teile zertrennt worden. Ein Superpuma der Schweizer Armee flog das erste St├╝ck gegen 10.30 Uhr auf die St├Âckalp unterhalb der Melchsee-Frutt. Insgesamt waren drei Helikopterfl├╝ge geplant.

Vor Ort waren Flughelfer der Schweizer Armee, Personal von Heliswiss sowie Vertreter der Milit├Ąrpolizei. Die Vorbereitungsarbeiten, das Zertrennen des Wracks und Abpumpen von Kerosin, seien bereits am Freitag ausgef├╝hrt worden. Wegen der Lawinengefahr im Absturzgebiet hatte man mit den Bergungsarbeiten am Samstag fr├╝h begonnen.

Der Tiger-Kampfjet der Schweizer Armee war am Mittwochvormittag im Raum Melchsee-Frutt ├╝ber unbewohntem Gebiet abgest├╝rzt. Der Pilot konnte sich mit dem Schleudersitz retten und blieb unverletzt. Die Absturzursache ist noch unklar. Ein milit├Ąrischer Untersuchungsrichter hat seine Arbeit aufgenommen.

(text:sda/bild:sda)