9 April 2021

St. Beatus-Höhlen: Mehr Stammgäste dank modernisiertem Restaurant

Das Restaurant St. Beatus-Höhlen soll renoviert und modernisiert werden. Das Ziel ist eine grössere Anzahl an Stammgästen. Läuft alles nach Plan, soll das Restaurant bereits am 1. April 2022 Eröffnung feiern.

Man sagt, man gehe in seinem Leben 3. Mal zu den Beatushöhlen. Als Kind, mit den eigenen Kindern und mit den Grosskindern. Darum haben die St. Beatushöhlen auch vergleichsweise wenig Stammgäste, wie der Geschäftsleiter Michael Rupp gegenüber Radio BeO mitteilt. Mit einer ausgewogenen Gastronomie und regionalen Produkten in einem Restaurant mit neuem Look soll dies geändert werden. Das Restaurant soll nicht nur für das Tagesgeschäft zur Verfügung stehen sondern auch für Hochzeiten, Feste und Firmen gebucht werden können.

Durch das Restaurant 2.0 soll schrittweise ein Ganzjahresbetrieb aufgebauen werden. Man wolle die Qualität nicht durch mehr Gäste zur gleichen Zeit in den St. Beatushöhlen mindern. Um trotzdem mehr Gäste zu generieren, sei dieser Schritt deshalb wichtig, so Rupp. Gleichzeitig würden die St. Beatushöhlen durch den Ganzjahresbetrieb auch als Arbeitsgeber attraktiver.

Aufgrund der Auflagen betreffend Denkmalschutz und Naturgefahren ist ein Anbau zwar nicht möglich, aber mit dem bestehenden Grundriss soll das Restaurant möglichst weit geöffnet, die Aussicht auf den See besser ersichtlich und die Räumlichkeiten heller werden. Zusätzlich soll für den Bankettbereich das ganze Restaurant auf ein Niveau gebracht werden.

Laut Rupp ist das Baubewilligunsverfahren bereits durchgeführt und ein Architekturbüro dank Ausschreibung ausgewählt. Momentan sei man an der Detailplanung der Innenräume. An der Generalversammlung, welche im Mai 2021 geplant ist, werden die Pläne den Genossenschaften präsentiert. Weiter sieht der Zeitplan Ende Oktober 2021 den Sanierungsstart vor, so dass das neue Restaurant bereits am 1. April 2022 eröffnet werden kann. Ein ambitioniertes Ziel, auch aufgrund der Lage und dem damit umständlicheren Materialtransport.

Die Investitionen für das Projekt belaufen sich nach heutigem Stand auf 2.5 – 3.5 Millionen Franken. Möglich sind die auch durch ein gelungenes Geschäftsjahr 2020. Anders als bei anderen touristischen Zielen aus der Region, sind die St. Beatushöhlen nämlich gut durch das anspruchsvolle Jahr gekommen, so Michael Rupp.

Zwar mussten die St. Beatushöhlen rund 3 Monate geschlossen bleiben und hatten somit nur 163 Betriebstage (2019: 240 Tage), die Besucherzahlen in den Sommermonaten waren aber so gut wie nie zuvor. Daraus ergibt sich ein Jahresgewinn von 72’700 Fr. Dies ist zwar eine Abweichung von -25.5 Prozent im Vergleich zum Spitzenjahr 2019, aber mit + 46 Prozent immer noch weit über dem 5 Jahresdurchschnitt.

(text:chl/bild:pd)

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