17 Februar 2021

Basel trifft im Cup-Evergreen keinen Ton

Der FC Basel liefert im Cup-Achtelfinal ein weiteres Muster seiner derzeitigen Situation ab. Gegen den Unterklassigen FC Winterthur verliert ein uninspirierter FCB 2:6.

Wie es derzeit um den einst so dominanten FC Basel steht, zeigte sich am eindr├╝cklichsten an den Winterthurer Toren zum 4:0 durch Gezim Pepsi und Samir Ramizis 5:0 nach einer Stunde. Ausser dem bedauernswerten Djordje Nikolic im Tor schickte sich kein Basler Profi an, die anst├╝rmenden Z├╝rcher am Torerfolg zu hindern. Wer vom FCB nach der sonnt├Ąglichen Niederlage im Klassiker gegen den FC Z├╝rich (0:2) eine Reaktion erwartet hatte, wurde bitter entt├Ąuscht. Vielmehr kann der Basler Cup-Auftritt eigentlich nur als Misstrauensvotum der Spieler interpretiert werden: an Trainer Ciriaco Sforza bestimmt, an Pr├Ąsident Bernhard Burgener vielleicht auch.

F├╝r den FC Winterthur, der bereits in der 18. Minute durch einen sehenswerten Weitschuss von Ramizi aus 25 Metern in F├╝hrung gegangen war, ist es im sechsten Cup-Duell mit dem FCB seit 2012 der erste Sieg. Die Mannschaft von Ralph Loose hatte in den letzten Jahren gegen den haushohen Favoriten aus der Super League oft ansprechende Leistungen gezeigt, belohnt wurde sie daf├╝r nie.

Am Mittwoch reichte dem in der Challenge League zuletzt wenig stilsicheren FCW trotz der Verlegung des Spiels in den St.-Jakob-Park eine konzentrierte, aber nicht ├╝berragende Leistung zum Erreichen der Cup-Viertelfinals. Im FC Basel findet derweil eine unr├╝hmliche Serie ihre Fortsetzung. Sie haben keines der letzten Wettbewerbsspiele im St.-Jakob-Park gewonnen.