11 Februar 2021

Armeeapotheke gibt sich gute Noten

Die Armeeapotheke gibt sich eine gen├╝gende Note f├╝r ihre Rolle bei der Bek├Ąmpfung der Corona-Pandemie. Insgesamt habe sie ihre Aufgabe erf├╝llt und „einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet, Menschenleben zu sch├╝tzen“, heisst es in einer Mitteilung der Armee.

Im M├Ąrz 2020 sei die Armeeapotheke vom Bundesrat als zus├Ątzliche Aufgabe mit der Beschaffung und Bevorratung von medizinischen Schutzg├╝tern f├╝r das Gesundheitswesen beauftragt worden. Das Beschaffungsvolumen habe sich innert Tagen um das 150-fache vervielfacht, heisst es in der Mitteilung vom Donnerstag. Und: „Der Auftrag konnte insgesamt erf├╝llt werden.“

Nun gehe es darum, Lehren zu ziehen und die Armeeapotheke in Richtung einer Einsatzorganisation weiterzuentwickeln. Im Sinne der Transparenz w├╝rden ab diesem Donnerstag relevante Dokumente im Internet publiziert.

Die Armeeapotheke verf├╝gt nach eigenen Angaben als einzige Organisation des Bundes ├╝ber eine Grosshandelsbewilligung und die n├Âtigen Zertifizierungen f├╝r die Beschaffung von Medizinalg├╝tern.

Aus diesem Grund sei diese Organisation, die bis dahin ausschliesslich f├╝r die Armee und die Bundesverwaltung t├Ątig gewesen sei, am 20. M├Ąrz 2020 vom Bundesrat im Rahmen der Pandemie-Bek├Ąmpfung mit einer neuen und zus├Ątzlichen Aufgabe betraut worden. „Der Auftrag lautete, subsidi├Ąr die Beschaffung, Bevorratung und Verteilung von Medizinalg├╝tern nach Vorgaben des Bundesamts f├╝r Gesundheit (BAG) f├╝r das gesamte Schweizer Gesundheitswesen sicherzustellen“, heisst es.