16 Dezember 2021

Ältester Mann Frankreichs nach Corona-Erkrankung gestorben

Der mutmasslich ├Ąlteste Mann Frankreichs, der 112-j├Ąhrige Marcel Meys, ist nach einer Corona-Erkrankung gestorben. Seine Tochter Nicole Boiron sagte der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch, dass ihr Vater im Krankenhaus mit Sauerstoff versorgt worden sei.

„Sie haben das Unm├Âgliche versucht, aber wie soll man das machen, mit 112 Jahren…“, sagte sie weiter. Der am 12. Juli 1909 geborene Meys lebte bis zu seinem Tod allein in seinem Haus.

Der ehemalige Rettungssanit├Ąter aus S├╝dostfrankreich, der beide Weltkriege erlebt hatte, war seit 1998 verwitwet. Laut seiner Tochter war er schwerh├Ârig und fast blind. Ihr Vater sei aber geistig noch fit gewesen und von Haushaltshilfen unterst├╝tzt worden, schilderte Boiron.

Meys war laut dem Statistik-Experten Laurent Toussaint etwa 15 Tage davon entfernt, der ├Ąlteste Mensch aller Zeiten in Frankreich zu werden. Nach dem Tod von Meys ist der wohl ├Ąlteste Franzose nun ein Mann aus Nizza, der am 6. Dezember 111 Jahre alt wurde.

Die ├Ąlteste B├╝rgerin Frankreichs ist ihrerseits 117 Jahre alt. Schwester Andr├ę, die am 11. Februar 1904 als Lucile Randon geboren wurde, war im Januar an Covid-19 erkrankt und hatte sich ohne Folgen davon erholt.

(text:sda/bild:unsplash)