21 Juni 2021

Adelboden: TALK will bald Reorganisation prÀsentieren

Am 11. Mai gab der Verwaltungsrat der TALK AG bekannt, an der nĂ€chsten GV nicht mehr fĂŒr eine Wiederwahl zur VerfĂŒgung zu stehen. Der GeschĂ€ftsfĂŒhrer, Urs Pfenninger, wird das Unternehmen ebenfalls verlassen. Dies nachdem Ende April an der Gemeinde- und AktionĂ€rsaussprache Neustrukturierungen und eine Änderung des heutigen Unternehmenszwecks im Hinblick auf die neu zu verhandelnden Leistungsvereinbarungen gefordert wurden.
Den Forderungen sollen nun Taten folgen: Die Anteilseigner der TALK AG halten auch in Zukunft an der Idee einer gemeinsamen Destination mit einer gemeinsamen GeschÀftsstelle fest. Der neu zu besetzende Verwaltungsrat wird im Zuge der Einladung zur ordentlichen Generalversammlung vom 16. August 2021 vorgestellt und zur Wahl vorgeschlagen. Er soll regional breiter und personell grösser aufgestellt sein. Die Gemeinden Adelboden, Frutigen und Kandersteg sollen neu auch zum Aktionariat gehören.
Die AktionĂ€re der TALK AG wissen zu schĂ€tzen, dass die Zusammenarbeit mit dem bestehenden Verwaltungsrat konstruktiv ist und die Übergangsphase professionell und Hand in Hand geplant werden kann. Eine Umfirmierung von TALK in TAK wird zwar diskutiert, hat aber zurzeit keine PrioritĂ€t. Die Stelle als CEO wird vorlĂ€ufig nicht neu besetzt. In den nĂ€chsten Monaten will man sich auf die strategische Stossrichtung fokussieren. Bis dahin werden die operativen GeschĂ€fte von den bestehenden Mitgliedern der GeschĂ€ftsleitung der TALK AG sowie den Mitarbeitenden in der Zentrale und in den Tourist Centern weitergefĂŒhrt.

Aktuell werden Ideen fĂŒr ein kĂŒnftiges GeschĂ€fts- und Arbeitsmodell fĂŒr die Vermarktung und Weiterentwicklung der Destination ausgearbeitet. Erfreut ist man, dass auch Lenk-Simmental Tourismus an diesem Prozess aktiv teilnimmt und ein Teil des neuen Konstrukts wird. Dieses sieht vor, je nach Themengebiet, die Fachspezialisten sowie die Teams der TALK, der LST, der IGSAL und weiteren LeistungstrĂ€gern zusammenzufĂŒhren und die vorhandenen Ressourcen gemeinsam zu bĂŒndeln. Das neu angestrebte Modell geniesst eine breite Akzeptanz und UnterstĂŒtzung sĂ€mtlicher Beteiligten und soll gemeinsam an geplanten Workshops prĂ€zisiert und geschĂ€rft werden. Ziel ist es, KontinuitĂ€t und Transparenz gegen innen und aussen zu gewĂ€hrleisten, die notwenigen Arbeiten Schritt fĂŒr Schritt aufzugleisen, damit die neuen Strukturen im Verlauf des 2021/22 Fuss fassen können.

(text:pd/bild:beo)