27 Mai 2021

Ab Juli sollte es im S├Ągemehl richtig losgehen

F├╝r den unter der Pandemie stark leidenden Schwingsport ist nach den j├╝ngsten Beschl├╝ssen des Bundesrats Linderung in Sicht. Ab dem 1. Juli k├Ânnen Kranzfeste in der gewohnten Art wieder stattfinden.

Der Zentralvorstand des Eidgen├Âssischen Schwingerverbandes (ESV) hat am Mittwoch die j├╝ngsten bundesr├Ątlichen Beschl├╝sse ausgewertet und daraus Folgerungen f├╝r den Schwingbetrieb gezogen.

Den gr├Âssten Schritt hin zur Normalit├Ąt kann das Schwingen Anfang Juli tun. In der Zahl von 5000 Personen, die ab diesem Zeitpunkt an Grossveranstaltungen zugelassen sein werden, sind nach der Interpretation des ESV Zuschauer in ausreichender Zahl, Schwinger, Funktion├Ąre, Helfer und Medienvertreter subsumiert. Dies sollte die Durchf├╝hrung eines grossen Teils der noch im Terminkalender aufgef├╝hrten Kranzfeste im gewohnten Rahmen erm├Âglichen.

Besonders gut sieht es f├╝r die ├╝bergeordneten Kranzfeste aus: F├╝nf der sechs Bergkranzfeste stehen ab dem 11. Juli im Programm, die f├╝nf Teilverbandsfeste mit Ausnahme des abgesagten Nordwestschweizerischen in Lausen BL allesamt ab dem 14. Juli.

Auf der (unteren) Stufe der Kantonalfeste und Berner Gauverbandsfeste verh├Ąlt es sich noch anders aus. Drei Kantonalfeste der Innerschweiz wurden schon vor l├Ąngerem abgesagt. F├╝r den Juni sind nach derzeitigem Stand nebst dem Bergkranzfest auf dem Stoos (26. Juni) f├╝nf Kantonalfeste vorgesehen. Offen ist, ob diese unter den noch strikteren Massnahmen durchgef├╝hrt oder allenfalls auf passende Daten auf die Zeit ab dem 1. Juli verlegt werden.

Der ESV ruft jedenfalls dazu auf, dass der Juni in erster Linie f├╝r das Training und f├╝r die Durchf├╝hrung kleiner Rangschwingfeste ohne Kranzauszeichnungen und mit Vorbereitungscharakter genutzt werden. Die Schwinger ben├Âtigen nach Ansicht des ESV etwa einen Monat Vorlaufzeit, bis sie so trainiert sind, dass sie ohne zus├Ątzliche Verletzungsgefahr in die grossen Kranzwettk├Ąmpfe steigen k├Ânnen.

(text:sda/bild:sda)