31 MĂ€rz 2021

Weniger VerkehrsunfÀlle im 2020

Auf den Berner Strassen haben sich 2020 erneut weniger UnfÀlle ereignet als im Vorjahr. Insgesamt 23 Personen kamen im vergangenen Jahr bei VerkehrsunfÀllen ums Leben.

Mehr als die HÀlfte der Getöteten oder schwer Verletzten waren Teilnehmende des Langsamverkehrs, wie die Berner Kantonspolizei am Mittwoch mitteilte. Sie wird deshalb auch 2021 einen Schwerpunkt ihrer Arbeit auf dieses Segment legen.

Als erfreulich wertet die Polizei, dass 2020 im Kanton Bern das zweite Jahr in Folge weder Kinder noch Jugendliche bei VerkehrsunfÀllen getötet wurden.

Im Jahr 2020 verzeichnete die Kantonspolizei insgesamt 5199 VerkehrsunfĂ€lle, ein RĂŒckgang um 297 FĂ€lle. 2864 Personen wurden verletzt (-239 Personen).

Fast zwei Drittel der polizeilich registrierten VerkehrsunfÀlle ereigneten sich innerorts, fast ein Viertel ausserorts. Dazu kommen noch 680 UnfÀlle auf Autobahnen, wie die Polizei in ihrer Mitteilung schreibt.

Wie bereits im Vorjahr haben Ă€ltere Lenker ĂŒber 64 Jahre mehr UnfĂ€lle verursacht als die jĂŒngeren Lenker zwischen 18 und 24 Jahren. Bei den UnfĂ€llen mit Seniorinnen und Senioren ging es meist um das Missachten des Vortritts. Bei den Jungen spielte mangelnde Fahrpraxis und ĂŒberhöhte Geschwindigkeit eine grosse Rolle.

Bei den insgesamt 5199 polizeilich registrierten VerkehrsunfÀllen standen Lenkerinnen und Lenker 467 Mal unter Alkoholeinfluss (+35). 71 Mal wurde Drogenkonsum nachgewiesen (+1) und in 41 FÀllen waren Personen unter Medikamenteneinfluss unterwegs (-22).

(text:sda/bild:archiv)