13 März 2021

56 Prozent der Erwachsenen wollen sich impfen lassen

56 Prozent der erwachsenen Bev√∂lkerung in der Schweiz will sich „sicher“ oder „eher“ impfen lassen. Am kritischsten zur Impfung stehen gem√§ss einer neuen Umfrage die Menschen in der Romandie und die Jungen. Letztere sind daf√ľr beim Testen vorne.

Von den 18- bis 34-J√§hrigen wollen sich nur 48 Prozent sicher oder eher impfen lassen. Dies geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Link hervor, die der „Blick“ am Samstag ver√∂ffentlicht hat. Daf√ľr wurden Anfang M√§rz 1172 Personen befragt.

Bei den 35- bis 50-J√§hrigen gaben 55 Prozent an, sich „sicher“ oder „eher“ impfen zu lassen, bei den 51- bis 79-J√§hrigen war die Impfbereitschaft mit 73 Prozent klar am h√∂chsten.

In der Westschweiz wollen sich nur 23 Prozent sicher impfen lassen, im Tessin 41 Prozent und in der Deutschschweiz 43 Prozent.

Grunds√§tzlich findet das Impfregime mehrheitlich Anklang, wonach zuerst die hochbetagten Risikopatienten Anspruch darauf haben. Einen allf√§lligen Impfzwang f√ľr das Pflegepersonal sieht die Mehrheit der Befragten kritisch: 48 Prozent wollen das nicht, 38 Prozent bef√ľrworten eine Zwang sicher oder eher.

45 Prozent der 18- bis 34-Jährigen haben sich laut der Umfrage schon mindestens einmal auf das Coronavirus testen lassen. Bei den 35- bis 50-Jährigen liegt dieser Anteil bei 40 Prozent, bei den 51- bis 79-Jährigen noch bei 30 Prozent.

Die H√§lfte der Befragten zweifelt daran, dass sie bis im Herbst wieder ein normales Leben f√ľhren kann. Rund jede und jeder dritte kann sich das dagegen vorstellen.(text:sda/Bild:sda)