16 September 2021

3000 GesundheitskrÀfte wegen Impfpflicht in Frankreich suspendiert

Mit Start der Impfpflicht fĂŒr BeschĂ€ftigte im Gesundheitswesen in Frankreich sind rund 3000 Angestellte vorlĂ€ufig suspendiert worden.

Sie hĂ€tten am Mittwoch noch keine erste Impfung gegen das Coronavirus vorweisen können, sagte Gesundheitsminister Olivier VĂ©ran am Donnerstag. Er gehe aber davon aus, dass die Angestellten, die etwa in Bereichen wie KĂŒche oder WĂ€scherei arbeiteten, die Impfung schnell nachholten.

„Alle, die mit kranken und schwachen Menschen in Kliniken oder Heimen arbeiten, sind jetzt geimpft“, betonte der Minister in einem TV-Interview. Es habe nur wenige Dutzend KĂŒndigungen von BeschĂ€ftigten gegeben, die mit der Impfpflicht gar nicht einverstanden seien.

Betroffen von der Impfpflicht in Frankreich sind rund 2,7 Millionen BeschĂ€ftigte, ĂŒberwiegend im Gesundheitssektor, auch aber Feuerwehrleute, BeschĂ€ftigte des Zivilschutzes sowie Gendarmen. Wer bislang nur die erste Impfdosis erhalten hat, muss zudem einen negativen Test auf der Arbeit vorlegen, bis er einen vollstĂ€ndigen Impfschutz hat. Ihre Impftermine dĂŒrfen die BeschĂ€ftigten ausdrĂŒcklich in die Arbeitszeit legen, um die Impfung zu erleichtern. Gegen die verschĂ€rften Corona-Regeln, zu denen auch die Impfpflicht gehört, fĂŒhren seit Wochen zu Demonstrationen, die Teilnehmerzahl sinkt aber bestĂ€ndig.

(text:sda/bild:unsplash)