11 Februar 2021

30 Schwerpunkte f├╝r einen Digitalisierungsschub

In absehbarer Zukunft sollen Bev├Âlkerung und Wirtschaft im Kanton Bern s├Ąmtliche Gesch├Ąfte mit der Verwaltung komplett elektronisch abwickeln k├Ânnen. Der Regierungsrat hat daf├╝r im Sommer 2019 die ┬źStrategie Digitale Verwaltung┬╗ genehmigt und die digitale Transformation der Kantonsverwaltung in seinen Legislaturzielen 2019-2022 verankert. Mit der Verabschiedung der Schwerpunktplanung 2021 beschreitet die Kantonsregierung nun den Weg der digitalen Transformation konsequent weiter, womit sich der administrative Aufwand reduziert und die Attraktivit├Ąt des Kantons als Wirtschafts- und Lebensraum gef├Ârdert wird.

Die Schwerpunktplanung konkretisiert die ┬źStrategie Digitale Verwaltung┬╗, indem gesamtkantonale sowie direktionsspezifische Vorhaben initiiert, koordiniert und priorisiert werden. Unter den 30 in der Schwerpunktplanung verankerten Vorhaben sind sowohl Ideen, die erst noch entwickelt werden m├╝ssen, als auch Projekte, die kurz vor dem Abschluss stehen. Zu letzterem geh├Âren beispielsweise ┬źeUmzug┬╗ oder ┬źnewweb@BE┬╗. Das Projekt ┬źeUmzug┬╗ erm├Âglicht es B├╝rgerinnen und B├╝rger online und ohne den Gang an den Schalter einen Wohnortswechsel vornehmen zu k├Ânnen. So k├Ânnen Kosten reduziert und ein h├Âherer Kundenservice gegen├╝ber der Bev├Âlkerung sichergestellt werden. Im Rahmen von ┬źnewweb@BE┬╗ werden im Laufe des Jahres s├Ąmtliche kantonalen Webseiten ├╝berarbeitet und in ein neues, mobiltaugliches Design ├╝berf├╝hrt, welches sich durch seine hohe Benutzerfreundlichkeit und bessere ├ťbersicht auszeichnet.

Da teilweise erst das Fundament f├╝r eine weitere Digitalisierung geschaffen werden muss, befassen sich 15 von 30 Vorhaben der Schwerpunktplanung mit sogenannten ┬źDigitalen Grundlagen┬╗. Dazu geh├Ârt beispielsweise die Erarbeitung der entsprechenden Rechtsgrundlagen f├╝r die Einf├╝hrung des digitalen Primats. Es soll aber auch der f├╝r die digitale Transformation ben├Âtigte Kulturwandel innerhalb der Verwaltung angestossen werden. Dieser Kulturwandel beinhaltet auch die Kl├Ąrung der k├╝nftig ben├Âtigten Kompetenzen sowie die Bef├Ąhigung der Mitarbeitenden, mit den ver├Ąnderten Anforderungen umzugehen. Weitere Projekte die sich mit den ┬źDigitalen Grundlagen┬╗ befassen, sollen kantonale Standards f├╝r die Digitalisierung von relevanten Prozessen definieren oder die Vorgaben f├╝r ein kantonales Smart-Government-Portal erarbeiten, welches von Kanton und Gemeinden gleichermassen genutzt werden kann.

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