27 April 2021

12’000 Patient:innen in der UPD im 2020

Das Geschäftsjahr 2020 war für die UPD – wie auch für alle anderen Instutionen im Gesundheitswesen – ein schwieriges. Insgesamt jedoch ist das Psychiatrische Universitätsspital UPD gut durch das Pandemiejahr 2020 gekommen. Über 12’000 Patientinnen und Patienten suchten Unterstützung, eine Zunahme von 3 % gegenüber 2019. Es gab vergleichsweise wenig COVID-19-Erkrankungen bei Patientinnen und Patienten, betreuten Menschen und auch bei den Mitarbeitenden. Aber die finanziellen Auswirkungen sind erheblich.

Die ambulanten Leistungen stiegen in der UPD um 13 %. Im tagesklinischen Bereich gab es pandemiebedingt einen deutlichen Rückgang der Nachfrage von gegen 20 %. Im stationären Bereich verzeichneten wir eine starke Zunahme von über 10 % bei der Kinder- und Jugendpsychiatrie, eine leichte Zunahme bei der Alterspsychiatrie und einen Rückgang der Pflegetage von fast  7% bei der Erwachsenenpsychiatrie. Die rehabilitativen Angebote waren stark gefragt und sehr gut ausgelastet.

Die Mitarbeitenden aller Berufsgruppen – besonders jedoch in den Bereichen Medizin und Pflege – sind seit Monaten ĂĽberaus gefordert. COVID-19 hat die Erreichung vieler unserer Unternehmensziele beeinflusst und sich auch auf die Jahresrechnung ausgewirkt. Dadurch ist ein Missverhältnis zwischen Aufwand und Ertrag entstanden: insgesamt fielen Erträge weg und die Kosten konnten nicht im gleichen Mass reduziert werden. Daraus resultierte ein Verlust von CHF 308’000.

(text:pd/bild:unsplash)